Corona-VirusAuf dieser Seite stellen wir Ihnen aktuelle Informationen der Schule bzw. der Stadt Wien zum Umgang der Schule mit dem Corona-Virus (COVID-19, SARS-CoV-2) zur Verfügung. Leider gab es in den letzten Wochen in diesem Zusammenhang teilweise widersprüchliche Aussagen. Alle Angaben wurden daher nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir übernehmen keine Gewähr für die Korrektheit.

Weitere und laufend aktuelle Informationen des Bildungsministeriums finden Sie unter www.bmbwf.gv.at/corona_info.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

Verdachtsfälle, also Kinder mit Covid-19 typischen Symptomen, müssen zuhause bleiben. Wenden Sie sich zur weiteren Abklärung an die Telefonnummer 1450. Dort wird über die Veranlassung eines Tests entschieden.

Entwickelt Ihr Kind in der Bildungseinrichtung Symptome, werden Sie von der Bildungseinrichtung kontaktiert und Ihr Kind wird nach Haus geschickt. Danach müssen Sie sich ebenfalls an 1450 wenden. Dort wird über die Veranlassung eines Tests entschieden

Bei Meldung einer Covid-19 positiv getesteter Person (=bestätigter Fall) in einer Bildungseinrichtung, wird die Gesundheitsbehörde für die engen Kontaktpersonen 10 Tage Heimquarantäne [auch „Absonderungsbescheid“ genannt] anordnen. Sie werden per Elternbrief darüber informiert.

Wenn Ihr Kind [außerhalb der Schule] positiv getestet wurde, melden Sie es bitte umgehend der Bildungseinrichtung Ihres Kindes.

COVID-19 Elterninformationsblatt der Stadt Wien vom 22.9.2020

Definition der Kontaktpersonen

Kontaktpersonen der Kategorie 1 (K1) sind Personen, die…

  • a.) sich im selben Raum (Klassenzimmer, Gruppenraum) mit einem bestätigten Fall, in einer Entfernung von 2 Metern oder weniger, für 15 Minuten oder länger aufgehalten haben. Das gilt für alle Personen, die ungeschützt waren, also keinen Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen haben.
  • b.) direkten körperlichen Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten (zB.: Hände schütteln).

Alle anderen Personen, für die die oben angeführte Definition nicht zutrifft, jedoch ebenso Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, sind als Kontaktpersonen der Kategorie 2 (K2) anzusehen. Die gilt auch bei oben genannten Situationen, wenn sowohl der der Erkrankte , wie auch die Kontaktperson einen MNS getragen haben.

(Quelle: COVID-19 Elterninformationsblatt der Stadt Wien vom 22.9.2020)

Zur oberhalb beschriebenen Definition wurde mit 22.10.2020 die Ausnahme definiert, dass Kinder unter 10 Jahres angesichts des geringen Risikos einer Übertragung nicht automatisch als K1-Kontaktpersonen eingestuft werden. Dies obliegt den zuständigen Gesundheitsbehörden.

Neue Regelung ab 22.10.2020

Bei einem Corona-Verdachtsfall und auch bei einem nachgewiesen Infektionsfall in einer Volksschule, soll nicht mehr automatisch die gesamte Klasse als K1-Kontaktpersonen eingestuft und abgesondert bzw. in Quarantäne geschickt werden. Die Gesundheitsbehörde hat darüber zu entscheiden, wer eine K1-Kontaktperson bzw. eine K2-Kontaktperson ist. Die Entscheidung über daraus resultierende Maßnahmen (z.B. Quarantäne) obliegt dabei den Gesundheitsbehörden. Die Schulleitung selbst kann keine Anordnungen dies bezüglich setzen.

Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder unter 10 Jahren kann der Klassen- oder Gruppenverband bzw. die Betreuungspersonen in Bildungseinrichtungen bis zum Ende 4. Schulstufe als Kategorie II-Kontakt eingestuft werden. Werden zwei oder mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse/Gruppe positiv getestet, oder ist eine Lehr-/Betreuungsperson positiv getestet, entscheidet die zuständige Gesundheitsbehörde über die Absonderung von Teilgruppen oder des gesamten Klassen- oder Gruppenverbandes im Sinne von Kontaktpersonen der Kategorie I. Entwickelt ein Kind im betroffenen Klassen- oder Gruppenverband bzw. eine Betreuungsperson innerhalb von 10 Tagen nach Letztkontakt zum bestätigten COVID-19-Fall entsprechende Symptome, sollte die betroffene Person abgesondert und eine PCR-Testung veranlasst werden.

Webseite: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/corona_fua.html – FAQ Frage „In meiner Schule gibt es einen aktuellen „Coronafall“. Wer wird z. B. als K1 Person eingestuft?“, Stand 22.10.2020, 15:27 Uhr

Weitere Informationen

Laut aktuellen Informationen ist nur für K1-Kontaktpersonen bei einem bestätigten Corona-Fall (z.B. Mitschüler/innen in der selben Klasse) eine 10-tätige Heimquarantäne (oder auch als „Absonderung“ bezeichnet) verpflichtend, wenn diese auch von den Gesundheitsbehörden angeordnet wird. Auch das Vorlegen eines negativen Tests kann die Heimquarantäne nicht verkürzen. Es müssen also (trotz negativem Tests) die 10 Tage jedenfalls „ausgesessen“ werden. Die Definition als K1-Kontaktperson erfolgt durch die Gesundheitsbehörde.

Die Eltern dieser K1-Kinder gelten dann als „K2“, ebenso etwaige Geschwisterkinder oder andere Personen im selben Haushalt. Alle K2-Personen stehen nicht unter Heimquarantäne. Daher dürfen bzw. müssen Geschwisterkinder weiterhin in die Schule oder den Kindergarten gehen. Eltern können – soweit möglich – weiterhin in die Arbeit gehen. Eltern steht dabei üblicherweise eine Pflegefreistellung zur Betreuung des Kindes zu.

Genauer definiert wurden die Verhaltensvorgaben für K2-Kontaktpersonen mit 22.10.2020: „Wer als Kontaktperson der Kategorie 2 eingestuft wird (also ohne unmittelbare Nähe zu einer positiv getesteten Person), für diejenige oder denjenigen gilt eine so genannte ‚Verkehrsbeschränkung‘, heißt: Schulbesuch inklusive An- und Abreise in öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich, die Einschränkungen betreffen ausschließlich den „Freizeitbereich“ der Kinder – genannt werden Sportvereine, Pfadfinder, private Feiern.“ (Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000121125571/raschere-tests-und-klarere-quarantaeneregeln-fuer-schulengeplant)

Quellen und Dokumente

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